Eidinghausen-Dehme und Altstadt erlebten ein grenzübergreifendes Konficamp

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Unter dem Hashtag “#eingeladen” hat sich zum letzten Augustwochenende ein gutes Hundert Konfirmanden und Konfirmandinnen auf ihrem Weg zur Konfirmation auf die Reise gemacht: Die Kirchengemeinden Eidinghausen-Dehme, Bad Oeynhausen-Altstadt und Lavelsloh (Kirchenkreis Stolzenau-Loccum) hatten sich zu einem eigenen Konficamp auf dem CVJM-Gelände im hessischen Herbstein zusammengetan.

Gemeindereferent Uwe Streicher, Vikarin Linda Stucke-Troks und Wolfgang Edler, Pfarrer in Eidinghausen-Dehme und Assessor beim Ev. Kirchenkreis Vlotho, waren auf Bad Oeynhausener Seite für die Organisation verantwortlich; ihr Gegenpart jenseits der Landesgrenze war Maren Wehmeier, die frisch ordinierte Pfarrerin der Daniels-Kirchengemeinde Lavelsloh im Kirchenkreis Stolzenau-Loccum. Die gebürtige Bad Oeynhausenerin hatte ihre ersten kirchlichen Schritte in der Jugendarbeit ihres Heimatkirchenkreises gemacht, bevor sie nach ihrem Studium in Münster den Sprung über Wiehen und Mindener Wald wagte und ihr Vikariat in Kirchrode in der Landeskirche Hannover absolvierte. Seit März ist die 28-Jährige nun Pfarrerin für rund 2000 Gemeindeglieder in und um Lavelsloh, hat aber die Verbindung zu ihrer Heimat nicht fallen gelassen. Daraus entstand die Idee eines gemeinsamen, Bundesland- und Landeskirchen-übergreifenden Konficamps.

 

Volles Programm und begeisterte Teilnehmer

220915 Grenzübergreifendes Konficamp 2022 3Gemeinsam mit einem großen Team Ehrenamtlicher machte das grenzübergreifende Organisationsteam dem Motto „#eingeladen“ entsprechend christliche Gemeinschaft auf vielfältige Weise erlebbar. Beim Austausch in Kleingruppen, kreativen und sportlichen Workshops, aber auch „Just for Fun“- und „Late Night“-Angeboten, einschließlich des stets heiß umlagerten Crêpes-Stands, sowie Andachten und nicht zuletzt einem allabendlichen Rahmenprogramm ging man dem Gleichnis Jesu vom großen Gastmahl (Lukas 14, 15-24) nach und konnte dabei Gottes Einladung auch für sich selber entdecken.

Bei rekordverdächtigen Anmeldezahlen von fast 96% aller getauften Jugendlichen in den Gemeinden war die Energie und Motivation von Anfang an spürbar. Gleich am ersten Abend ging es deshalb mit einem Highlight los, und “Mr Joy” begeisterte die Jugendlichen mit seiner mitreißenden Jonglage- und Zaubershow, immer wieder mit christlicher Verkündigung verflochten. Mit der Camp-Band unter der Leitung von Pop-Kantorin Chiara Bon wurde gemeinsam laut gesungen und getanzt, besonders nachdem Wolfang Edler als kurzfristiger Ersatz für den krankheitsbedingt ausgefallenen Bassisten einsprang und kurzerhand vom Assessor zum Bassessor wurde. Der letzte Discoabend mit DJ Maurice brachte den Hallenboden zum Beben und zeigte wieder einmal die Energie der Teilnehmer nach langer Corona-Durststrecke.

Abschließender Höhepunkt war am Sonntag der von allen Teilnehmenden in Gruppen vorbereitete, bunte Gottesdienst. Und so waren es begeisterte wie erschöpfte Jugendliche, die am Sonntagabend wieder nach Hause kamen. Für viele steht schon fest: Im nächsten Jahr sind sie wieder dabei, vielleicht als Teil des engagierten Organisationsteams.