240128 Only in sleep Your StoryAm Samstag, dem 17. Februar 2024, ist ab 19 Uhr in der Auferstehungskirche am Kurpark Schlafenszeit, aber eine Schlafenszeit der anderen Art. Der Kammerchor via cantica gastiert in Bad Oeynhausen mit einem Konzert, das sich ganz dem Schlaf widmet. Im Zentrum des Konzerts stehen die beiden Chorwerke „Sleep“ von Eric Whitacre und „Only in Sleep“ des lettischen Komponisten Ēriks Ešenvalds.

Das Stück „Sleep“ des innovativen amerikanischen Komponisten und Juilliard-Absolventen Eric Whitacre dreht sich ganz um den Moment, in dem man sich dem Schlaf ergibt. Eric Whitacre verwandelt in seiner Komposition das Gedicht „The evening hangs beneath the moon“ von Charles Anthony Silvestri in einen hypnotischen Choral über Schlaf und Traum.

Auf Einschlafen folgt Träumen, und Ēriks Ešenvalds „Only in Sleep“ taucht musikalisch in die langersehnte Traumwelt ein. Der erfolgreiche Chorkomponist und Träger des lettischen Drei-Sterne-Ordens vertont in seiner Komposition von 2010, wie im Traum Kindheitserinnerungen in neuen Formen wiederkehren.

Ebenfalls erklingen zwei Vertonungen der karolingischen Antiphon „Ubi caritas“ vom norwegischen Pianisten und Komponisten Ola Gjeilo. In dem Text der Antiphon zum Gründonnerstag wird Gottes Gegenwart und die endlose Weite der Ewigkeit thematisiert. Gerahmt wird das Programm von klassischeren Chorwerken: der Motette "Schaffe in mir Gott, ein rein Herz" von Johannes Brahms und dem Abendlied von Josef Rheinberger.

Die Leitung des Kammerchores via cantica hat die Vlothoer Kantorin Līga Auguste, solistisch wird die Sopranistin Katja Vorreyer zu hören sein, und Kreiskantor József Opicz begleitet den Chor am Klavier. Der Eintritt ist frei.

 

 

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Musik zum Ewigkeitssonntag in der Auferstehungskirche

231122 Orgel AuferstrehungskircheDie Evangelische Emmaus-Kirchengemeinde Bad Oeynhausen und der Freundeskreis Kirchenmusik an der Auferstehungskirche laden zum Konzert „Come away, Death!“ am kommenden Sonntag, den 26. November 2023 um 19.00 Uhr in die Auferstehungskirche am Kurpark ein.

“Der November ist für viele Menschen eine schwierige Zeit. Die bunten Herbstblätter sind von den Bäumen gefallen, die Dunkelheit setzt schon am frühen Nachmittag ein, die Abende werden länger, Trostlosigkeit und Resignation machen sich breit. Die ab und zu durchfunkelnden Strahlen der Sonne erwärmen in solchen Augenblicken nicht nur das Gesicht, sondern auch das melancholische und sich nach Trost sehnende Herz”, so beschreibt Kantor József Opicz die aktuelle Stimmung in der Kurstadt.

Am letzten Sonntag im November, dem Totensonntag (oder Ewigkeitssonntag) wird der Verstorbenen des Jahres gedacht. Im Abendkonzert zum Ewigkeitssonntag erklingt dazu passend Kammermusik aus verschiedenen Epochen, vom Frühbarock bis zur Gegenwart. Die aufgeführten Werke der Komponisten Schmelzer, Bach, Mendelssohn, Brahms, Finzi und Quilter laden zur Auseinandersetzung mit der Thematik des Todes ein, wie es auch im Titel des Konzerts zum Ausdruck kommt: „Come away, Death!“ – „Komm her, Tod!“.

Violinistin Simone Gisinger-Hirn musiziert auf der Barockgeige solistisch und in Kombination mit Tasteninstrumenten und Gesang. Sie und ihr Instrument vertreten an dem Abend den Part „Trost“, während der ungarische Pianist Barnabás Kérges durch den differenzierten Klang des Flügels den Zuhörern die „Hoffnung“ stärken wird. Kreiskantor József Opicz singt im Konzert Arien und Lieder mit Todesthematik, die dem Abend „Zuversicht“ verleihen.

Besucher feiern Konzert „Trumpets & Voices“ mit minutenlangem Applaus

230508 Konzertbericht Trumpets and Voices 2„Endlich wieder frei und unbegrenzt musizieren zu dürfen“, das hatte sich Kreiskantor József Opicz lange gewünscht und bei der Vorankündigung des großen Gemeinschaftskonzerts auch ausgesprochen. Dieser Wunsch ist in Erfüllung gegangen: Passenderweise am „Kantate“-Sonntag hat die Kantorei an der Auferstehungskirche zusammen mit dem Posaunenchor und Gast-Solisten ein festliches Konzert gestaltet, bei dem alles strahlte und funkelte.

Von Renaissance-Musik über große Namen des Barock und der Romantik bis zu modernen Werken zeitgenössischer Komponisten reichte das Spektrum. Nachdem die Bläser mit einer bedächtigen Abendmusik aus der Feder des Italieners Antonio Bertali eröffnet hatten, sollte gleich im Anschluss die Mezzo-Sopranistin Bettina Hacknauer mit einem gefühlvollen Solo die Zuhörer beschenken. Zart wie hingetupft klang der Lobpreis „Bringt her dem Herren“ von Heinrich Schütz, bei dem József Opicz Bettina Hacknauer auf dem Cembalo begleitete.

„Special guests“ bereichern das Programm

230508Konzertbericht Trumpets and Voices 1Die junge Sängerin aus Budapest war nicht einziger „Special Guest“ an diesem Abend. Auch der Organist Hagen Heinicke, gebürtig aus Bad Oeynhausen und aktuell in Hannover als Kirchenmusiker engagiert, trug zum Gelingen der Veranstaltung bei. So begleitete er unter anderem den großen Gemeinschaftschor aus Kantorei und Bläsern auf der Orgel bei Johann Pachelbels Kantate „Singet dem Herrn ein neues Lied“. Da wurde die ganze Kraft dieses barocken Schwergewichts spürbar, so wie kurz darauf auch in Bachs Kantate „Nun danket alle Gott“ – jeder Ton ein Fest!

Dem glanzvollen Lobpreis des Barocks folgte eine Verbeugung vor dem großen Meister der Romantik: Felix Mendelssohn-Bartholdy. Sein Oratorium „Elias“ soll ein Highlight im künftigen Repertoire der Kantorei werden – weshalb schon fleißig geübt wird, wie Chorleiter József Opicz berichtete. Was lag da näher, als den zahlreichen Zuhörern eine Kostprobe zu geben?