221122 MOMDie Reihe „Momente mit Musik“ in der Auferstehungskirche am Kurpark Bad Oeynhausen wird in der Adventszeit fortgesetzt. Am ersten Adventssonntag, den 27. November um 10.00 Uhr geben in einem musikalischen Gottesdienst Posaune und Orgel den Auftakt mit adventlichen Klängen. Posaunist Tim Lüffelsmeier ist seit Jahren aktiver Mitspieler verschiedener Bläser- und Bigbandensembles der Region. Im Gottesdienst musiziert er diesmal solistisch, begleitet von Kantor József Opicz an der Ott-Orgel. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle Besucher herzlich zu einem warmen Getränk im Kirchcafé eingeladen.

Dieser Adventssonntag wird um 19.00 Uhr mit einem Orgelkonzert beschlossen, in dem eine besondere Literatur für vier Hände und vier Füße von zwei ungarischen Kantoren, Zsuzsa Németh und Sándor Németh, interpretiert wird. Die beiden Musiker sind seit Jahren in zwei renommierten Kirchen in Budapest als Kirchenmusiker aktiv und gestalten ein buntes Konzertleben auch über die Landesgrenzen hinweg. Es erklingen Werke u.a. von Gustav Merkel, Felix Mendelssohn Bartholdy und Zsolt Gárdonyi.

Karten sind für das Konzert an der Abendkasse ab 18.30 Uhr für 12 Euro erhältlich. Decken stehen für diese musikalische Stunde zur Verfügung.

„Jubilate Deo“ musizierte in der Auferstehungskirche am Kurpark

Perfekte Harmonie in Klang, Licht und Stimmung in der Auferstehungskirche.Für musikalischen Hochgenuss sorgte am Sonntag das Konzert des Blechbläserensembles „Jubilate Deo“ in der Auferstehungskirche am Kurpark. Kreiskantor József Opicz, der auch den Orgelpart des Konzertes übernommen hatte, konnte zahlreiche Zuhörer in der gutgefüllten Kirche begrüßen.

Zum Auftakt musizierten Bläser und Orgel gemeinsam den beeindruckenden „Feierlichen Einzug“ von Richard Strauß in der Bearbeitung von Johannes H. E. Koch. Eine Solotrompete machte den einsamen Anfang. Nach und nach setzten die anderen Bläser und die Orgel ein, bis der Kirchraum voller Klang war.

„Schön, dass wir dieses Jahr wieder Konzerte spielen können. Wir haben ein vielfältiges Programm mitgebracht“, versprach Andreas Opp, Kantor an der St. Petri Kirche in Melle. Seit 1992 leitet er den 1980 gegründeten Bläserkreis „Jubilate Deo“, in dessen Namen sich die musikalische und geistliche Ausrichtung des Ensembles ausdrückt. Die 13 Bläser (Sabine Bahr, Joachim Buschmann, Frank Diestelhorst, Daniel Gieselmann, Ulrich Gieselmann, Christian Gerstenkorn, Stefanie Heuermann, Ulrich Heuermann, Gernot Hebrok, Nils Oliver Kröger, Angelika Scholz, Peter Schröder und Marco Seidel) haben ihre Wurzeln in verschiedenen Posaunenchören der Region. Einmal quer durch die Bläsergeschichte

 

Kantorei führt am 12. Juni Georg Friedrich Händel’s „Messiah“ auf

Karten für die öffentliche Probe und Konzert noch erhältlich

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220517 220516 Ankündigung Oratorium Messiah

Seit Wochen wird geprobt; das Chorpodest steht auch schon in der Auferstehungskirche am Kurpark: An diesem Wochenende ist es soweit: Die Kantorei an der Auferstehungskirche wird am kommenden Sonntag, den 12. Juni um 19.00 Uhr, gemeinsam mit dem Europäischen Barockorchester Le Chardon das Oratorium Messiah von G. F. Händel aufführen.

Bereits am Vorabend (Samstag, den 11. Juni ab 19.30 Uhr) gibt es eine öffentliche Generalprobe, die im Rahmen eines „Minikonzert“ stattfindet, in dem mehrwiegend die Chorstücke der Kantorei mit dem Orchester geprobt werden. “Dieser Abend ist gut geeignet für Chormusikliebhaber, die sich ungern von Soloarien ablenken lassen möchten, denn es kommen nur wenige Arien vor”, so Kantor József Opicz. Am Samstag stehe deshalb die Kantorei im Mittelpunkt der Probe. Für die öffentliche Generalprobe am Samstag beträgt der Eintritt 5,00 Euro, Einlass in die Auferstehungskirche am Kurpark ist ab 19.00 Uhr.

“Interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer vermissen sicherlich seit etwa zwei Jahren Aufführungen großer Oratorien durch die Kantorei an der Auferstehungskirche. Doch, es muss nicht mehr lange gewartet werden”, freut sich Kantor József Opicz. Für den 12. Juni 2022 hat der Kirchenmusiker Gäste aus ganz Europa nach Bad Oeynhausen eingeladen: Gemeinsam mit der Kantorei an der Auferstehungskirche führt das Europäische Barockorchester “Le Chardon” an dem Sonntag Georg Friedrich Händel’s Oratorium „Messiah“ auf.

Das letzte große Konzert der Kantorei war die Aufführung des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach am Vierten Advent 2019. „Das war mein erstes und bisher letztes Oratorienkonzert mit meiner Kantorei. Seit Anfang der Pandemie haben wir uns nur kleinere Projekte zugetraut, die natürlich auch viel Freude bereitet haben“, sagt József Opicz, der seit 2019 Kantor an der Auferstehungskirche ist. Er blickt hoffnungsvoll in die Zukunft, dass eine gewisse Normalität auch in das kirchenmusikalische Leben zurückkehrt. „Wir wollten schon im Dezember 2021 den ersten Teil des Messias aufführen. Darin hätten zu der Adventszeit passende messianische Prophezeiungen durch den Chor und die Solisten eine lebendige Bedeutung bekommen. Leider mussten wir damals erneut ein Konzert absagen“, so der Kantor weiter.  „Wegen der damals rasant steigenden Infektionszahlen haben wir uns in Absprache mit der Altstadtgemeinde und Kantor József Opicz für eine Verschiebung entschieden“, fügt Regine Köster, Vorsitzende des Freundeskreises Kirchenmusik an der Auferstehungskirche Bad Oeynhausen e.V., hinzu.

Schnell war die Entscheidung mit den Sängerinnen und Sängern der Kantorei getroffen, in 2022 das ganze Oratorium aufzuführen. „Es war keine Frage, ob wir es machen, die Unsicherheit war eher, wann wir es machen dürfen“, sagt József Opicz, der Händels Werk seit Herbst 2021 mit der Kantorei Woche für Woche erarbeitet. Ursprünglich waren nur Teile des Werks in einer Zusammenarbeit mit einem kleineren Projektorchester geplant, dessen Leitung der Bad Oeynhausener Musiker Ulrich Puppe übernommen hatte. Terminschwierigkeiten führten zu einer Anfrage an das Europäische Barockorchester Le Chardon, mit dem Kantor József Opicz schon mehrfach musizieren durfte. „Ich freue mich immens, dass wir tolle Musikerinnen und Musiker aus unterschiedlichen Ländern Europas in der Auferstehungskirche empfangen dürfen. Wir musizieren mit alten Instrumenten auf der zu Händels Zeit üblichen Stimmtonhöhe. Durch diese Aufführungspraxis bekommt das Konzert eine ganz besondere Note“, so Opicz.

 

Westfälische Kantorei zu Gast in der Auferstehungskirche am Kurpark

161108 Konzertbericht Westfälische Kantorei web

Ein tiefsinniges Konzert bot die Westfälische Kantorei unter der Leitung von Professor Hildebrand Haake in unserer Auferstehungskirche am Kurpark. Der Chor setzt sich zusammen aus aktiven und ehemaligen Studierenden an der Herforder Hochschule für Kirchenmusik.

Neben Chormusik aus dem 19. Und 20. Jahrhundert mit Kompositionen von Edvard Elgar, Fanny Hensel, Felix Mendelssohn Bartholdy und Knut Nystedt sang der Chor auch zutiefst berührende zeitgenössische Chor-Bearbeitungen bekannter Gospels. Als Kontrapunkt erklang die Ott-Orgel der Auferstehungskirche, an der Kirchenmusikdirektor und Herforder Münsterkantor Stefan Kagl Werke von Jean Langlais spielte. Kagl gedachte mit dieser Auswahl an Todestag des Komponisten. Langlais verstarb am 8. Mai 1991.

Die zahlreich erschienenen Konzertbesucher lauschten dem Programm sichtlich konzentriert und ergriffen. Langanhaltender Beifall zum Schluss drückte den Dank aus für ein Konzert, das die momentane Stimmungslage am Gedenktag vom Ende des 2. Weltkrieges angemessen aufnahm. 

 

Benefizkonzert “passion” zieht Besucher in den Bann

220330 Bachkonzert Auferstehungskirche 5Der Freundeskreis Kirchenmusik an der Auferstehungskirche Bad Oeynhausen und die evangelische Kirchengemeinde Bad Oeynhausen-Altstadt hatten dieses schon lang geplante Konzert als Benefizkonzert ausgeschrieben. „Alle Einnahmen aus Eintrittsgeldern und Spenden werden an die Diakonie Katastrophenhilfe zur Unterstützung in der Ukraine Krise-weitergeleitet“, sagte Regine Köster aus dem Vorstand des Freundeskreises für Kirchenmusik. 130 Zuhörende sorgten so, mit 16 Euro Eintritt und weiteren Spenden für ein Spendenergebnis von 2.181,10 Euro.

Das Westfälische BarockConsort überzeugte mit einem faszinierenden Zusammenspiel zwischen Violine, Cello, Orgel, Oboe und Cembalo. Unterstützt sie von Gastmusikerinnen aus Köln. Es wurden die Stücke „Gott soll allein mein Herze haben“, BWV 169, die Triosonate G-Dur, BWV 1038 und „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“, BWV 56 gespielt. Kreiskantor József Opicz sang dabei in der ersten Hälfte und füllte das Kirchschiff mit seiner Stimme in Tonlage Altus. „Es ist viel gesprochen worden. Lassen wir die Musik sprechen“, sagte József Opicz. Thematisch griffen die einzelnen Stücke mit der Liebe zu Gott und der Nächstenliebe oder dem Tod als Thema die aktuelle politische Weltlage auf. Die zweite Kantate des Abends sang Hinrich Horn in der Tonlage Bass. Der in Löhne aufgewachsene Sänger sang bereits in verschiedenen Opernhäusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit seiner voluminösen Stimme drang er in jede Ecke der Auferstehungskirche am Kurpark vor und hatte sichtlich Spaß am Singen des Stückes von Johann Sebastian Bach. „Man singt dieses Stück sehr selten. Das muss man genießen. Dem Publikum eine Freude machen: Das ist ein Grund warum ich Sänger worden bin“, so Hinrich Horn.